Arten von Piercings
Es gibt viele Varianten für Piercings. Im folgenden wird eine Auswahl der wichtigsten
aufgelistet. Jeweils dahinter die ungefähre Dauer bis zur vollständigen
Ausheilung. Sie kann stark variieren, je nach Pflege und Heilkraft des Körpers.
Piercings
- Bauchnabel (6-9 Monate)

Üblicherweise in die Hautfalte oberhalb des Nabels gesetzt. Es ist schwierig zu stechen
und braucht viel Pflege und relativ lange auszuheilen.
- Nasenflügel (2-3 Monate)
- Nasenscheidewand (1-2 Monate)
- Ohr (2-3 Monate)
- Zunge (3-6 Monate)
- Lippen (2-3 Monate)
- Augenbrauen (2-3 Monate)
- Brustwarze (2-3 Monate)
Piercings für Frauen
- Innere Schamlippen (1-2 Monate)
Schaffen eine zusätzliche Stimulation und sind leicht zu piercen und heilen gut ab.
- Äußere Schamlippen (1-2 Monate)
Die äußeren Schamlippen können über die gesamte Fläche gepierced werden,
dass heißt,
es können auch mehrere Ringe pro Schamlippe gesetzt werden.
- Klitorisvorhaut (1 Monate)
Hautfalte über dem Kitzler
- Kitzler (1-2 Monate)
Hier wird das Piercing horizontal oder vertikal durch die Klitorismitte gestochen und
sorgt für eine permanente Stimulation. Es kann allerdings auch zur
"Überreizung" kommen und dann zu einer Heraufsetzung der Reizschwelle oder gar
zur Schädigung des Nervs.
Piercings für Männer
- Frenum (2-3 Monate)
Unter dem Bändchen zwischen Vorhaut und Eichel.
- Hafada (2-3 Monate)
Der Hafadaring kann im gesamten Hodensackbereich getragen werden. Besonders beliebt sind
Hafadas entlang der Naht oder rechts und links des Penisansatzes.
- Prinz Albert (1-2 Monate)
Ring der durch die Harnröhre geht und am Bändchen der Vorhaut wieder austritt.
- Ampallang (3-6 Monate)
Ein Stab, der durch die Eichel gestochen wird. Den Ursprung hat dieser Stab in Borneo. Die
Heilung kann sehr langwierig sein.
- Vorhaut (auch: Oetang) (2-3 Monate)
Der Ring wird durch die vordere Vorhaut gestochen.
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