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Heilung und PflegeWer sich piercen lässt sollte sich darüber klar sein, dass der Vorgang des Piercens nur der erste Schritt zu einem wunderschönen, erotischen Schmuckstück ist. Die Pflege danach ist immens wichtig und kann bei Vernachlässigung dieses Aspekts zu ärgerlichen und schmerzhaften Infektionen führen. Der HeilungsprozessJe nach Piercing kann die vollständige Heilung 2-9 Monate dauern. Insbesondere in den ersten Tagen kann die Wunde etwas gerötet sein und jucken und eine gelbliche Wundflüssigkeit absondern (bis zu 2 Wochen). ReinigungZur Desinfektion sollte ein flüssiges Antiseptikum verwendet werden. Auf keinen Fall eine antiseptische Salbe verwenden, da sie die Wunde leicht verklebt. Vor der Reinigung des Piercings die Hände gründlich mit antibakterieller Seife reinigen und zunächst die Wundkruste vorsichtig mit Salzwasser (1/4 Teelöffel Salz auf 5cl Wasser) anlösen und entfernen und danach die Salzlösung ca. 3-5 Minuten einwirken lassen (*). Anschließend den Schmuck vorsichtig in der Wunde bewegen und mit der antiseptischen Lösung reinigen. Der Reinigungsprozess sollte nicht öfter als zweimal pro Tag ausgeführt werden, da ansonsten die Haut nicht abheilen kann. (*) Gerne stehen wir auch beratend zu natürlichen, den Heilungsprozess unterstützenden, Verfahren zur Verfügung. InfektionenSollte sich die Wundstelle stark röten oder anschwellen, stark oder klopfend schmerzen
oder sich stark erhitzen dann ist davon auszugehen, dass sich die Wunde infiziert hat. In
diesem Fall sollte ein Anruf oder Besuch beim Piercer zunächst mal die Umstände klären
und ggf. ein Arztbesuch angesagt sein. Auf KEINEN Fall den Schmuck entfernen - das kann
das Problem verschlimmern.
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